
Die Wahrheit über Gallium-Iodid-Lampen
Lassen Sie uns über Gallium-Iodid-(GaI)-Lampen sprechen. Wenn Sie im UV-Bereich von 250 nm bis 350 nm arbeiten, wissen Sie sicher, dass diese Lampen sehr empfindlich sind. Seit 15 Jahren beschäftigen wir uns mit der Chemie sowie den Eigenschaften des Quarzes, aus dem diese Lampen hergestellt werden. Warum? Weil wir es satt hatten, mit unzuverlässigen Importprodukten umzugehen – jedes Mal, wenn man eine neue Charge bestellte, war das wie ein Risiko. Wir wollten etwas, das jedes Mal zuverlässig funktioniert.
Alles kommt auf das Verhältnis der Bestandteile an.
In der Quarzkapsel muss das Verhältnis zwischen Gallium und Iod genau stimmen. Wenn der Fülldruck auch nur geringfügig falsch ist, verschiebt sich der Spektralpeak. Das klingt nach einer Kleinigkeit – doch in der Praxis bedeutet das, dass der Aushärtungsprozess fehlschlägt oder die Sensoren falsche Werte liefern. Wir investieren viel Zeit in den Vakuumverschluss, damit das Licht von einem Ende der Lampe zum anderen konstant bleibt.
Und dann gibt es noch das Glas.
Wir verwenden hochreinen synthetischen Quarz – denn normales Glas wird mit der Zeit trüb und nutzlos, da die UV-Strahlung es zerstört.
Ein praktischer Tipp: Berühren Sie die Lampen auf keinen Fall mit bloßen Händen. Ich weiß, das ist verlockend – doch die Öle in Ihrer Haut erzeugen Hitzepunkte. Diese führen zu Rissen und vorzeitiger Zerstörung der Lampe. Das ist eine frustrierende Art, eine teure Lampe zu ruinieren.
Was ist mit der Leistung?
Man könnte versucht sein, mehr Wattleistung in eine kürzere Lampe zu stecken, um mehr Intensität zu erhalten. Das geht zwar, doch dadurch entsteht enormer Druck auf die Elektroden. Wenn Sie hohe Leistungen nutzen, müssen Sie sicherstellen, dass der Ballast und die Lüfter die entstehende Hitze bewältigen können. Wenn die Kapsel verdreht wird, haben Sie Probleme.
Passt die Lampe wirklich hinein?
Es gibt nichts Schlimmeres, als eine Ersatzlampe zu bekommen, die nicht richtig in den Sockel passt. Das ist bei vielen internationalen Marken passiert – schon ein Millimeter Unterschied in den Kontakten führt dazu, dass es zu Funkenbildung kommt.
Unsere Elektroden werden präzise gefertigt. Kein Herumfummeln am Sockel – man kann sie einfach einstecken und weiterarbeiten.