
Hören Sie auf, bei der UV-Sterilisierung zu raten!
Lange Zeit war die Art und Weise, wie wir mit UV-Sterilisierungsgeräten umgingen, ziemlich einfach: Man installierte sie, stellte sie ein und hoffte einfach auf das Beste. Doch dieser „Einfach-einstellen-und-vergessen“-Ansatz wird langsam überholt.
In letzter Zeit orientieren wir uns eher an Lampen, die uns tatsächlich Informationen liefern. Durch die Überwachung des Stromverbrauchs in Echtzeit können wir genau erkennen, wie es um die Leistung der Lampe steht.
Es geht hier nicht darum, einen auffälligen Bildschirm zu haben – sondern darum, beruhigt zu sein, weil man weiß, dass die Lampe nicht mitten in einem wichtigen Sterilisationsprozess versagt.
Was ändert sich eigentlich?
Die meisten UVC-Lampen arbeiten mit einer festen Leistung. Doch wenn es um tausende von Lampen geht, verhalten sich diese nicht alle gleich. Einige verbrauchen mehr Strom, andere weniger – dadurch entsteht eine ungleichmäßige Sterilisierung.
Durch den Einsatz von Stromsensooren und einem Gateway können wir den genauen Stromverbrauch jeder einzelnen Lampe erkennen. Wenn der Stromverbrauch plötzlich abnimmt oder steigt, ist das ein Warnsignal. Das bedeutet, dass der Glühfaden verschleißt oder der Ballast bald versagt.
Der Trade-off
Es gibt auch Vorteile für die Stromrechnung: Man kann erkennen, wo Energie verschwendet wird – also dort, wo die Lampen weiterhin maximalen Strom verbrauchen, obwohl es nichts zu sterilisieren gibt. Man kann die Lampen einfach dimmen oder einen Zeitplan festlegen, der den tatsächlichen Bedarf berücksichtigt.
Allerdings hat das auch seine Nachteile: Durch den Einsatz dieser Geräte wird der Elektroverteiler etwas überfüllt. Es müssen mehr Kabel verlegt werden und Daten verwaltet werden. Das bedeutet etwas mehr Arbeit – aber das ist besser als die ständigen, teuren Reparaturen.
Für Ingenieure: Das Leben wird einfacher
Wenn man eine große Anlage betreut, kennt man die Unannehmlichkeiten des manuellen Stundenzählers. Das ist eine Qual. Und es ist riskant, die Lebensdauer der Lampen nur anhand des Kalenders einzuschätzen.
Mit dieser Lösung muss man nicht mehr raten. Man ersetzt die Lampen erst dann, wenn die Daten zeigen, dass sie wirklich versagen – und nicht nur, weil heute Dienstag ist. So muss man keine gut funktionierenden Lampen wegwerfen und muss sich auch keine Sorgen wegen unzureichender Sterilisierung machen.
Wenn man dieses System mit dem PLC verbindet, erhält man eine Echtzeitübersicht über den Zustand der Anlage. Das macht alles viel einfacher.